Gesundheitsthema Community-Resilience:
Bestimmend für die psychophysische Gesundheit, die Widerstandsfähigkeit und das Bewältigungsvermögen im Falle von Krisen und Katastrophen ist insbesondere auch das vor dem Eintreffen einer Krise aufgebaute Krisenbewältigungsvermögen. Und hierbei ist die Stabilität und das Funktionieren der Communities ein entscheidender Schlüsselfaktor.
In Dörfern und Quartieren der Städte wird Heimat gelebt – in der Nachbarschaft vor Ort und durch zahlreiche Engagierte, die mit vielfältigen Projekten den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Bei der Stärkung des bürgerschaftliche Engagement im unmittelbaren Umfeld spielen digitale Anwendungen eine immer größere Rolle. Sie bieten digitale Räume für Kontaktpflege, den Meinungsaustausch und die Selbstorganisation.
Das landesweite Modellprojekt »Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel« war angetreten, digitale Pionierarbeit zu leisten. Mit Erfolg: Insgesamt 14 Initiativen und Vereine haben als ausgewählte Bürgerwerkstätten während der eineinhalbjährigen Projektlaufzeit eindrucksvoll gezeigt, welche Chancen die Digitalisierung für lokale Anliegen und Aktivitäten bereithält und wie sich neue, digitale Werkzeuge gewinnbringend nutzen lassen.
Die nordrheinwestfälische Bürgerwerkstatt MIENTHUUS nahm auf Initiative und unter Leitung von HEALTH-COACHING.com – Iris Haarland am Projekt teil und hat den Prozess der Bürgerwerkstätten aktiv mit gestaltet und geprägt.
Die Aktivitäten der Bürgerwerkstätten des Open Government Projekts sowie ein Begleitwort von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Land NRW, sind zu finden in der Projektbeschreibung (>klick auf das Bild)
Mehr zum Thema Community Resilience und Community Health können Sie auch in meinem aktuellen Fachbuch in Kapitel 3.3.9 … im Fall von Krisen und Katastrophen nachlesen (>klick)
